Berufsorientierung heißt bei uns im gebundenen Ganztag „Orientierende Schule“ !

Was bedeutet das?

Berufliche Orientierung findet im Rahmen einer individuellen Förderung über mehrere Jahre hinweg als Auseinandersetzung der Schüler*innen mit ihren Neigungen und Wünschen, Perspektiven und Möglichkeiten statt. Ausgehend von Interessen, Kompetenzen und Potenzialen sollen die Schüler*innen in einem langfristig angelegten Prozess befähigt werden, sich reflektiert, selbstverantwortlich, frei von Klischees und aktiv für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg, vor allem für einen Beruf und damit für eine Ausbildung bzw. ein Studium oder ein Berufsfeld zu entscheiden. Die Schüler*innen erweitern durch die Verzahnung von Informationen, Beratung, Erfahrungen in der Arbeitswelt und Reflexion in unterrichtlichen und außerunterrichtlichen Lernsituationen ihre Vorstellungen und Kenntnisse über Berufe. Sie vergleichen ihre eigenen beruflichen Interessen und Möglichkeiten mit den Anforderungen und Bedingungen, die mit den jeweiligen Berufen bzw. der Arbeitswelt einhergehen. In diesem Prozess ist die Einbindung aller schulischen und außerschulischen Akteure vor Ort unabdingbar. Die Förderung der Schüler*innen orientiert sich an deren Interessen, Kompetenzen und Potenzialen. Sie ist verbunden mit einer kontinuierlichen Begleitung und Beratung. Schüler*innen sollen befähigt werden, den Übergangsprozess von der Schule in eine Ausbildung bzw. ein Studium eigenverantwortlich und erfolgreich zu gestalten. Die berufliche Ausbildung mit ihren Verdienst- und Karriereperspektiven soll als gleichwertig zu einem Studium verstanden werden.“ 1

Hui…na da wissen wir alle ja jetzt richtig Bescheid….oder?

Also nochmal in Kurzform…

Berufsorientierung als „Prozess mit zwei Seiten: Auf der einen stehen Jugendliche, die sich selbst orientieren, ihre eigenen Interessen, Kompetenzen und Ziele kennen lernen. Auf der anderen stehen die Anforderungen der Arbeitswelt, auf die hin junge Menschen orientiert werden.“2

Hm…irgendwie verstehe ich das immer noch nicht???

Prozess? Muss ich dann zum Gericht? Ach, so kann ich Polizist werden?!

Ich erkläre euch das mal…

Ich möchte euch helfen, eure Interessen und Fähigkeiten mit den Anforderungen der Arbeitswelt zusammenzuführen. So kann ich mit euch zusammen nach realistischen Alternativen zu eurem Wunschberuf suchen oder euch einen Weg aufzeigen, der euch zum Wunschberuf führt, auch wenn dieser recht steinig werden kann. Wie und Was ich alles mit euch bearbeite bzw. erarbeite, könnt ihr im (Er-)Lebensraum „Orientierende Schule“ nachlesen.

Der Kurs BerufsOrientierung ist in Jahrgang 9+10 in die Stundentafel integriert. Parallel habt ihr die Möglichkeit im schulinternen Beratungsbüro (nach Absprache) alle Fragen rund um Übergang Schule – Arbeitswelt zu stellen.

Warte nicht, bis alles genau richtig ist. Es wird niemals perfekt sein. Es wird immer Herausforderungen, Hindernisse und nicht optimale Bedingungen geben. Na und? Fang’ jetzt an. Mit jedem Schritt, den du unternimmst, wirst du stärker und stärker, immer geschickter, immer selbstbewusster und immer erfolgreicher. – Mark Victor Hansen –

Eure Ansprechpartnerin in der “Orientierenden Schule”,

Kathrin Heller

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Schulinternes Beratungsbüro Raum 60

k.heller2@schulen.bremerhaven.de

1 Empfehlung zur Berufsorientierung an Schulen

2 Ueberaus – Fachstelle Übergänge in Ausbildung und Beruf